Rauchmeldung in Kita und Grundschule

Digitale Umrüstung der Sirenenanlagen erforderlich

Wildenberg: Kürzlich beschäftigte sich der Gemeinderat Wildenberg im Rahmen der Gemeinderatssitzung mit der Anschaffung für die Freiwillige Feuerwehr Wildenberg und Schweinbach. Feuerwehrkommandant Christoph Hirsch erläuterte die Finanzplanung und notwendigen Beschaffungsgegenstände für die Feuerwehren im Jahr 2026. Wie Christoph Hirsch dabei betonte, seien die angegebenen Beträge bereits aus getätigten Beschaffungen der Vorjahre oder vorliegenden Listenpreisen entnommen. Stets wurde darauf geachtet, jeweils die wirtschaftlichste Variante zu wählen. Neben den jährlichen Anschaffungen für die Feuerwehr erläuterte Hirsch den Gemeinderatsmitgliedern die Erneuerung der motorbetriebenen Sirenen gegen akkugepufferte elektronische Sirenen. Dazu sei laut Hirsch kein Förderprogramm seitens der Regierung aktuell vorhanden, trotzdem müsse man die Primäralarmierung der Feuerwehreinsatzkräfte zusammen mit der Funktion zum Warnen der Bevölkerung auf einen aktuellen Stand bringen, welche auch bei Stromausfällen funktioniert.

Außerdem sprach Hirsch die beengte Platzsituation im Feuerwehrhaus an. Zum Jahreswechsel habe man 18 Jugendliche, die das Handwerk der Feuerwehr erlernen wollen, damit ist das Feuerwehrhaus an seine Kapazitätsgrenze geraten. Die Feuerwehr habe sich etwas beholfen und die von der Gemeinde gewünschten Materialien zum Hochwasserschutz (Sandsäcke, Fülltrichter, Gitterboxen) und weitere nicht im Erstangriff benötigten Ausrüstungsgegenständen wurden bereits vom Feuerwehrhaus auf die Raiffeisen ausgelagert, damit wieder etwas Platz geschaffen werden konnte. Er hoffe, so Hirsch, dass bei künftig anstehenden Baumaßnahmen im Bereich Kläranlage und/oder Bauhof die Feuerwehrführung miteingebunden werde und diese ihre unsere Ideen zur Verbesserung der räumlichen Situation miteinbringen könne, so der Kommandant. Zustimmung fand dann die Anschaffung von Materialien für die Feuerwehren Wildenberg und Schweinbach in Höhe von rund 25.000 Euro. Auf evtl. zwei Jahre aufteilen möchte der Gemeinderat die Ertüchtigung der Sirenenlage für die Gemeinde Wildenberg. Hier fallen voraussichtlich Kosten in Höhe von rund 120.000 Euro an, die evtl. auf die Jahre 2026 und 2027 bei der Finanzausschusssitzung aufgeteilt werden sollen. Kurzfristig angehen will die Gemeinde die Nachrüstung von Rauchmeldern in verschiedenen Räumen der Grundschule und des Kindergartens. Auch hier solle eine wirtschaftliche Lösung gefunden werden, die die nächsten 10 Jahre Bestand habe.

Noch einige freie Plätze in der Großtagespflege

Wie Bürgermeister Winfried Roßbauer erläuterte, seien die Betriebskosten für die Großtagespflege, die von der Wurzel-Purzel GmbH aus Kelheim betrieben wird, höher als die Einnahmen gewesen. Die Kindergroßtagespflege, die im September 2025 in Betrieb gegangen ist, war nicht von Anfang an voll belegt. Das habe dazu geführt, dass bei den Betriebskosten ein Defizit aufgelaufen ist. Dieses soll in Höhe von 17.380 Euro durch die Gemeinde übernommen werden. Zwischenzeitlich, so der Bürgermeister habe er vom Landratsamt die Genehmigung für die Betreuung von bis zu 10 Kindern erhalten, so werden sich wohl die Defizitbeträge stark reduzieren. Der Gemeinderat stimmte einer Kostenübernahme einstimmig zu. Auch für die vorliegende Rechnung für Winterdiesel für den Bauhof in Höhe von 4.139,94 Euro gab es vom Gemeinderat grünes Licht. Der Bürgermeister informierte zudem, dass bei der Sitzung im Dezember die Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage vergeben wurde. Die Vergabe der Planungsleistungen gemäß § 33 ff. HOAI (Architektenleistungen) sind an die Firma WipflerPlan aus Pfaffenhofen vergeben worden, für die Ingenieurbauleistungen erhielt die Firma Sehlhoff aus Vilsbiburg den Zuschlag.

Bürgerversammlung zum Thema Grundstücks- und Geschossflächenermittlung

Wie bereits mehrfach in der Zeitung berichtet wird die Gemeinde Wildenberg mit Hilfe eines Fachbüros die Grundstücks- und Geschossflächen von den rund 530 Haushalten im Gemeindebereich bzgl. der künftigen Kanalbenutzungsgebühren bearbeiten. Dazu kündigte der Bürgermeister eine Bürgerversammlung für Donnerstag, den 19. Februar um 19 Uhr im TSV Sportheim an. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, so Roßbauer. Es gehe bei dieser Ermittlung der beitragspflichten Grundstücks- und Geschossflächen um Gerechtigkeit in der Gemeinde. Wie dabei vorgegangen wird, wird die Firma GeoFokus im Rahmen der Bürgerversammlung erläutern.

Die nächste öffentliche geplante Gemeinderatsitzung findet am 04. März um 19 Uhr in der Gemeindekanzlei statt.