Gemeinderatssitzung März

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates Train am 25.03.2026 im Sitzungssaal des Zehentstadls

Wappen Train Teaser

Bürgermeister Zeitler durfte in der März-Sitzung des Gemeinderats neben zahlreichen Zuhörern Herrn Michael Wöhrmann vom Ingenieurbüro Wöhrmann aus Hagelstadt begrüßen. Anhand einer Power-Point-Präsentation erläuterte Herr Wöhrmann den Anwesenden die Planungen zur Hochwasserrückhaltung im Ortsteil Mallmersdorf. So besteht diese aus zwei Teilprojekten, nämlich zum einen der Erneuerung der Wirtschaftswege - Hauptweg und weiterer Wirtschaftsweg - jeweils auf dem bestehenden Trassenverlauf, zum anderen aus dem Bau eines Regenrückhaltebeckens in Form eines offenen Erdbeckens mit etwa 750 m³ Volumen. Für die Maßnahme insgesamt fallen geschätzte Kosten in Höhe von 560.000,- € brutto an. Laut dem bereits vorliegenden Förderbescheid des Amts für ländliche Entwicklung können hiervon bis zu 300.000,- € gefördert werden.

Im Anschluss an Herrn Wöhrmanns Vorstellung erfolgte die Freigabe der Ausschreibung. Der Zeitplan sieht vor, dass nach erfolgter Vergabe in der Mai-Sitzung des Gemeinderats die ausführende Firma bereits nach Pfingsten mit den Arbeiten beginnen kann. Aus Rücksicht auf die Hopfenernte müssen die Verkehrswege während der Zeit von 20.08. bis Ende September befahrbar bleiben. Die Gesamtmaßnahme soll bis Ende November umgesetzt sein.

Anschließend erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen zu drei vorliegenden Bauanträgen und einem Antrag auf Isolierte Befreiung. In Mallmersdorf planen zwei Antragstellerinnen jeweils den Neubau eines Einfamilienhauses mit (Büro und) Doppelgarage. Bei den eingereichten Planungen sah das Gremium ebenso wenig Probleme wie beim geplanten Anbau an ein bestehendes Wohnhaus im Vitalisbergweg. Dem Antrag auf Isolierte Befreiung zur Errichtung einer Stützmauer und eines Doppelstabmattenzauns in der Deuringstraße stimmte der Gemeinderat ebenfalls zu.

Der Vorsitzende stellte den Anwesenden im nächsten Tagesordnungspunkt das Investitionsprogramm für die Jahre 2025 bis 2029 vor. Dieses wurde mit einer Änderung beschlossen wie von der Kämmerei zusammen mit dem Vorsitzenden erarbeitet: Der Ansatz für Anschaffungen der Feuerwehren wurde für 2026 und 2027 erhöht, da neue Schutzkleidung für die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden der Feuerwehren in Train und Mallmersdorf benötigt wird.

Gemeinderat Franz Obermeier hat per Antrag eine genaue Aufschlüsselung der Kosten für den Umbau des Biotops Schlossteich von Bürgermeister Zeitler gewünscht. Dieser erläuterte den Anwesenden detailliert die bereits angefallenen und noch folgenden Kosten. Den Rechnungen der beiden Fremdfirmen Ludwig Greis jun. Baggerarbeiten über gesamt 16.342,38 € brutto sowie der Firma Wengermeier Kran GmbH über 1.187,03 € brutto wurde anschließend vom Gremium noch nachträglich zugestimmt. Die Arbeitsstunden der Gemeindemitarbeiter erfolgten im Rahmen der allgemeinen Bauhoftätigkeiten und können deshalb nicht separat ermittelt werden. Ausstehend ist noch die Rechnung der Fa. Brunner & Dreke für die Rasenansaat.

Es folgte die Freigabe mehrerer Nachberechnungen der Fa. Georg Pritsch GmbH & Co. KG für die Erschließung des Gewerbegebiets „Ziegelstadl“. Nach Prüfung und Korrektur durch das Ingenieurbüro Wöhrmann ergeben sich hier Mehrkosten in Höhe von 13.032,24 € brutto.

Für die Hausanschlüsse im Rahmen der Sanierung der KEH 3 stellte die Firma Josef Stanglmeier Bauunternehmung GmbH & Co. KG für zusätzliche Leistungen Rechnungen in Höhe von 42.400,- € netto. Diese werden an die jeweiligen Hauseigentümer weiterverrechnet.

Abschließend informierte Bürgermeister Zeitler die Anwesenden, dass über das ILE Regionalbudget ein Kühlanhänger für die Gemeinde u. a. zum Verleih an die ortsansässigen Vereine angeschafft wird. Der dafür anfallende Betrag in Höhe von 10.568,90 € wird mit 80 % gefördert.

Die Jagdgenossen zahlen nach Genehmigung Ihres Antrags auf Anpassung der anteiligen Kosten für den Wegeunterhalt nun jährlich etwa 2.000,-. Für 2025 sind Ausgaben in Höhe von 20.430,97 € angefallen. Nach der bis 2024 gültigen Aufteilung wären davon 40% von den Jagdgenossen, somit 8.172,39 € zu tragen gewesen, wie der Vorsitzende mitteilte.