Telemann trifft Frankfurter Würstchen

Young Voices beim Frühlingskonzert

Mit Stimme, Querflöte und Klavier lässt sich allerhand zaubern, sogar Singende Pianistin„Gummibärchen“, „Frankfurter Würstchen“ oder „Hubschrauber“. Erstere servierten –musikalisch, versteht sich - im vollen Saal der Musikschule im Trainer Zehentstadl die Mädchen und Buben des Kinderchores der Trainer Musikschule unter Leitung von Christiane Gueinzius. Für Würstchen, Hubschrauber- oder Dampferfahrten und dergleichen waren die jungen Pianisten der Klavier- und Gesangsklasse Gueinzius zuständig. Alle zog es hinaus in die Natur, ob singend mit Franz Schuberts „Das Wandern“, flötend mit Wilhelm Popps „Schäfers Abendlied“ oder auf den Tasten mit einem „Indianischen Kriegstanz“, denn „Frühlingserwachen“ – so das Motto des Schülerkonzertes - war angesagt und sogar das Wetter spielte an diesem Tag brav mit. 

 FlöteUnklar ist, wie Herrn G. Ph. Telemann, der im zweiten Teil des Konzertes mit seiner Sonate für 2 Flöten, gespielt von Theresa Faltermeier und ihrem Lehrer Hartmut Brauß zu Wort kam, die „Frankfurter Würstchen“ im ersten Teil akustisch gemundet hatten. Wäre jener Star des 18. Jahrhunderts persönlich da gewesen, hätte er in den darauffolgenden Beiträgen junger Sängerinnen sicher mit Interesse verfolgt, wie die Musikstars 250 Jahre nach ihm so komponierten. Einige der jungen Sängerinnen wie etwa Angelina Sowa oder Sophia Amann begleiteten sich bei den Titeln „Say something“ und „It gonna be love“ sogar selbst am Klavier. Ein abwechslungsreicher, gelungener Vortragsabend.

drucken nach oben