Radtour von Baum zu Baum

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Ein klein wenig aufgeregt waren Rita Traversier und Günther Ciupka durchaus, als sie sich am Pfingstmontagmorgen auf den Weg zum Trainer Zehentstadl machten. Sollte doch wenig später der Startschuss zur von ihnen erdachten und ausgearbeiteten Radtour von Baum zu Baum fallen. Würde das Wetter halten? Würden die Leute kommen? Würde alles gut klappen? Soviel vorne weg: Das Wetter hielt, die Radbegeisterten kamen zu Dutzenden und nicht nur der Verkauf der Karten, sondern auch die Tour selbst, zu der viele Trainerinnen und Trainer noch am selben morgen aufbrachen, klappte wie am Schnürchen.
„Eine richtig tolle Sache!“ „Eine super Idee gerade auch in dieser schwierigen Zeit!“ „Ich habe extra meine Schicht getauscht, um mir heute eine Karte holen und dann gleich losfahren zu können. Wer weiß, wann das Wetter wieder passt!“ Lobende Worte wie diese hörte man von Vielen bereits bevor sie den genauen Verlauf der beiden Touren – eine einfachere, für wenig geübte Radfahrer und Familien sowie eine längere, anspruchsvollere für E-Bikefahrer und Radenthusiasten – überhaupt in Augenschein genommen hatten.
Wenig später, versorgt mit Straßenkarte und eine Broschüre mit besonders markanten Bäumen entlang der Strecke, die Traversier und Ciupka in Zusammenarbeit mit der Gemeinde erstellt hatten, riss das Lob nicht ab. „Eine schöne Streckenführung“, war da zu hören oder auch, „ich habe mir gleich beide Karten mitgenommen, dann können wir öfter unterwegs sein.“ Zu sehen und zu entdecken gibt es auf den beiden Strecken, da darf man sicher sein, nämlich genug, um die Touren auch mehrmals zu fahren: Auf dem Weg entlang der Abens oder auch in der Hallertauer Hügellandschaft bieten sich je nach Jahreszeit eindrucksvolle Naturschauspiele und auch der ein oder andere Ausblick öffnet sich unterwegs. Bewusst wurden die Routen, der Name verrät es, so gelegt, dass sie immer wieder auf schöne markante und oftmals eindrucksvolle und alte Bäume trifft, die der Radfahrer einmal ganz bewusst kennen lernen kann. Travesier und Ciupka war es ein Anliegen, den Menschen zu zeigen, wie schön, wie vielfältig und auch wie wertvoll und schützenswert die Natur auch und gerade vor der einen Haustür ist. Im Alltag, sind sie sich einig, gehe das ja viel zu oft unter.
Als tolle Sache, die wir als Gemeinde sehr gerne unterstützt haben, bezeichnet die Radtour auch Trains Bürgermeister Gerhard Zeitler, der es sich nicht nehmen ließ, beim Auftakt der Tour persönlich dabei zu sein. „Es ist immer schön, wenn solche besondere Ideen aus der Bürgerschaft kommen“, befand er.
Gefahren werden können die beiden Touren freilich auch in Zukunft noch jeder Zeit alleine, mit der Familie oder, wenn es die Situation wieder zulässt, auch in Gruppen. Die entsprechenden Karten wie auch die Begleitbroschüre ist über die Gemeindekanzlei Train gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erhältlich.

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