Andrea Wallner und Fritz Bauer vom Planungsbüro Komplan aus Landshut erläuterten den Anwesenden die Planungen zur Gewerbegebietsbegrünung sowie zu den Ausgleichsflächen im neuen Gewerbegebiet „Ziegelstadl“ in St. Johann. Neben Wildhecken und Stauden werden dort trockenheitsresistente und für mögliche Klimaveränderung geeignete Zukunftsbäume angepflanzt. Bereits Ende September soll die beauftragte Firma mit der Umsetzung anfangen können. Mit Fertigstellung der Pflanzungen ist dann auch die Erschließung abgeschlossen.
Bei den Ausgleichsflächen kam die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamts in Kelheim der Gemeinde sehr entgegen. So konnte man auch dank des erst vor Kurzem eingeführten Wertesystems
mit relativ wenig Flächen den erforderlichen Ausgleich schaffen. Hier wurden Ackerflächen und Wiesen, die sich im Eigentum der Gemeinde befinden, im Trainer Ortsgebiet eingebracht, aber auch
Flächen in Wildenberg und Walkertshofen. Für die Pflege der Flächen ist zunächst zwei Jahre lang die ausführende Firma zuständig, danach die Gemeinde selbst. Die geschätzten Kosten für die Gewerbegebietsbegrünung liegen bei etwa 147.975 € netto zzgl. ca.14.500,- € netto für eine zusätzliche Baumreihe entlang des Radwegs, die nicht Teil der eigentlichen Erschließung ist. Für die Ausgleichsflächen muss mit ungefähren Kosten von 115.338,30 € netto gerechnet werden. Der Gemeinderat gab die vorgestellten Planungen mit einer geringfügigen Änderung zur Ausschreibung frei. Diese soll schon in den nächsten Wochen durchgeführt werden. Ein Bauantrag stand als nächstes auf der Tagesordnung der Sitzung. Der geplante Anbau eines Wintergartens weicht bei den Baugrenzen geringfügig von den Vorgaben ab. Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt. Die Rechnung des Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Abensberg für eine Teilungsmessung im Gewerbegebiet „Ziegelstadl“ lag dem Gemeinderat anschließend zur Freigabe vor. Es gab keine Einwände gegen die Rechnung in Höhe von 35.090,61 €. Sie wurde bereits vorab bezahlt, um nicht in Zahlungsverzug zu kommen.
Die katholische Kirchenverwaltung St. Michael Train hat einen Antrag auf Kostenzuschuss für die Anschaffung neuer Möbel für die Sternengruppe sowie Stühle für die Erzieherinnen bei der Gemeinde eingereicht. Das Gremium folgte dem Vorschlag des Vorsitzenden und bezuschusst die Kirchenverwaltung bei der Anschaffung der neuen Möbel wie auch in der Vergangenheit wieder mit 50 % der Kosten. Es liegt bereits ein Angebot über 21.349,96 € vor. Das Kreativforum Schlossplatz e.V. möchte für die neue, nicht mehr gemeindliche Homepage, sowie weitere Werbezwecke das Gemeinde-Wappen in Verbindung mit dem Logo des Zehentstadls nutzen. Der Gemeinderat erteilte seine Zustimmung. Zum Ende der öffentlichen Sitzung musste sich das Gremium noch mit der Widmung des Rad- und Fußwegs entlang der B 301 zwischen Elsendorf und St. Johann beschäftigen, da diese bislang noch nicht erfolgt ist. Auch hier hatte das Gremium keine Einwände.
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